EDEN - Wenn das Sterben beginnt

Thriller
Der rasante neue Thriller des Bestsellerautors von BLACKOUT

Wenn das Sterben beginnt – der neue rasante Thriller von SPIEGEL-Bestsellerautor Marc Elsberg

Frühjahr: In der Karibik attackiert ein Riesenkalmar vor den Augen entsetzter Touristen einen Walhai. In der Bucht von Triest treiben Schwärme toter Fische. Im Amazonas verdorrt der Boden. Lokale Einzelphänomene der Natur – so scheint es. Doch weltweit beginnt etwas zu kippen …

Als das neue KI-Programm des IT-Experten Piero Manzano Alarm schlägt, ist die Prognose eindeutig: Binnen Monaten droht eine globale Megakrise. Gemeinsam mit dem reichweitenstarken Influencer Linus Strand und der jungen Meeresbiologin Sarah Keller macht Piero die Warnung öffentlich – und sie alle damit zur Zielscheibe. Mächtige Gegenspieler tun alles, um sie zum Schweigen zu bringen, während sich am Horizont ein Sturm zusammenbraut …

Lesen Sie auch die anderen brisanten Thriller von Marc Elsberg wie BLACKOUT und CELSIUS.

Jetzt bestellen

Gebundenes Buch
Hörbuch Download
€ 28,00 [D] inkl, MwSt, | € 28,80 [A] | CHF 38,50 * (* empf, VK-Preis)
Bestellen Sie bei Ihrem Buchhändler oder direkt bei
€ 19,95 [D]* inkl, MwSt, | € 19,95 [A]* (* empf, VK-Preis)
Bestellen Sie bei Ihrem Buchhändler oder direkt bei

Leserstimmen

Haben Sie das Buch von Marc Elsberg gelesen?
Wir sind sehr gespannt auf Ihre Meinung!

Ihre Meinung abgeben

Wählen Sie eine Sternebewertung von 1 bis 5.
Bitte schreiben Sie in dieses Feld Ihre Rezension
Bitte schreiben Sie in dieses Feld Ihren Namen
Bitte schreiben Sie in dieses Feld Ihre E-Mail-Adresse

Bei den mit * gekennzeichneten Feldern handelt es sich um Pflichtfelder.

Mit Absenden des Formulars erkläre ich mich mit der Veröffentlichung meiner Leserstimme durch die Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH einverstanden. Angegebene E-Mail-Adressen werden nicht für Werbezwecke verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

  • Ein Denkanstoß in Romanform

    Von: Andreas Datum: 2. März 2026

    „Ok, jetzt habe ich genug“.
    Kann es jemand der Natur verübeln, wenn sie nicht mehr zusehen möchte, wie die Menschen den Planeten zugrunde richten?

    Darum geht es in diesem Thriller

    Im Zentrum des Romans steht die Idee, mithilfe eines hoch entwickelten KI-Systems die kommenden Entwicklungen der eskalierenden Klimakrise zu berechnen. Die KI analysiert riesige Datenmengen und entwickelt Szenarien, die nicht nur mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen, was wann und wo eintreten wird; alles das wird auch bald zum Spielball von finanziellen Interessen. Die Prognosen sind radikal – und deshalb für viele mächtige Akteure unbequem.

    Während die vorhergesagten Naturkatastrophen eintreten, wird deutlich, dass die Krise (somit auch unsere überaus reale eigene Krise) längst nicht mehr nur eine ökologische ist. Wirtschaftliche Interessen, geopolitische Machtspiele und gesellschaftliche Ungleichheit greifen ineinander. Einige wenige Entscheidungsträger versuchen, die Kontrolle über das System zu erlangen oder dessen Erkenntnisse zu unterdrücken, wenn sie ihren eigenen wirtschaftlichen Interessen widersprechen.

    Die Handlung folgt mehreren Figuren aus Wissenschaft, Politik und Aktivismus, deren Wege sich kreuzen, während sich die globale Lage zuspitzt. Stück für Stück enthüllt der Roman, wie eng Klima, Wirtschaft und gesellschaftliche Stabilität miteinander verwoben sind – und wie schnell das gesamte Gefüge ins Wanken geraten kann, wenn die unübersehbaren Beweise ignoriert werden.

    Beeindruckend im Realitätsbezug

    Besonders eindrucksvoll ist das intensive Aufzeigen der Entwicklungen, die nicht nur zur Klimakrise geführt haben, sondern auch das gesellschaftliche Fundament der Menschheit erschüttern. Elsberg schildert detailliert, wie kurzsichtige politische Entscheidungen, wirtschaftliche Gier und Machtstreben eine Dynamik erzeugen, die kaum noch zu kontrollieren ist.

    Im Buch ist es nicht „die Menschheit“ als abstrakte Einheit, die versagt, sondern vielmehr eine kleine Gruppe einflussreicher Akteure, die offensichtliche Warnzeichen ignoriert. Entscheidungen werden aus Eigennutz getroffen – mit dem Ziel, den eigenen Vermögenszuwachs zu sichern oder politische Macht zu erhalten. Dass dadurch die Lebensgrundlagen eines Großteils der Weltbevölkerung bedroht oder sogar zerstört werden könnten, spielt für diese Kreise kaum eine Rolle.

    Gerade diese schonungslose Darstellung struktureller Verantwortungslosigkeit macht das Buch so eindringlich. Elsberg schafft es, komplexe ökonomische und ökologische Zusammenhänge verständlich aufzubereiten, ohne sie übermäßig zu vereinfachen. Der Roman wirkt erschreckend plausibel – viele geschilderte Szenarien erscheinen nicht als ferne Dystopie, sondern als logische Fortschreibung gegenwärtiger Entwicklungen.

    Darüber hinaus erkennt man die fundierte Recherche, die Elsberg für dieses Buch betrieben hat. Wissenschaftliche Hintergründe zu Klimamodellen, technologischen Lösungsansätzen und geopolitischen Abhängigkeiten sind sorgfältig eingearbeitet. Das verleiht dem Thriller eine hohe Glaubwürdigkeit und verstärkt seine Wirkung.

    Ein kritischer Blick auf den Roman

    Gerade die inhaltliche Dichte ist nach meinem Geschmack zugleich auch eine Schwäche des Romans. Die intensive Recherche scheint dazu geführt zu haben, dass sehr viele Themen, Ereignisse und Konfliktlinien in die Handlung integriert werden sollten. Zahlreiche politische Verstrickungen, wissenschaftliche Details und gesellschaftliche Entwicklungen buhlen nahezu gleichzeitig um Aufmerksamkeit.

    Dadurch gerät der eigentliche Thriller-Aspekt zeitweise in den Hintergrund. Statt klarer dramaturgischer Zuspitzung entsteht stellenweise ein Überangebot an Informationen. Manche Szenen wirken eher wie illustrierte Fachanalysen als Bestandteil einer spannenden Handlung. Für Leserinnen und Leser, die vor allem Nervenkitzel erwarten, kann dies die Dynamik bremsen.

    Auch die Vielzahl an Figuren und Schauplätzen erfordert hohe Konzentration. Zwar unterstreicht dies die globale Dimension des Problems, doch es erschwert bisweilen die emotionale Bindung an einzelne Charaktere (für deren literarische Ausgestaltung bei all den anderen Themes des Buches nur noch wenig Raum bleibt)

    Zusammengefasst

    „EDEN – Wenn das Sterben beginnt“ ist ein hochaktueller, dichter und abschnittsweise verstörender Thriller, der weit über reine Spannung hinausgeht. Marc Elsberg zeichnet ein in Summe düsteres Bild einer Welt, in der Klimakrise, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Instabilität untrennbar miteinander verbunden sind. Besonders stark ist die Analyse der Mechanismen, die durch kurzsichtige Entscheidungen und Gier ausgelöst wurden – und die das globale Gleichgewicht gefährden.

    Die enorme inhaltliche Fülle und die Vielzahl an Themen können die Spannung zwar gelegentlich überlagern, doch genau diese Detailtiefe macht den Roman zugleich so relevant. „Eden“ ist kein leichter Thriller für zwischendurch, sondern ein Denkanstoß in Romanform – beunruhigend, komplex und erschreckend nah an der Realität.

  • Packender, bestens recherchierter Umweltthriller

    Von: Sigismund von Dobschütz / Buchbesprechung Datum: 25. Februar 2026

    Vor fast 15 Jahren schilderte der österreichische Schriftsteller Marc Elsberg (59) in seinem internationalen Bestseller „Blackout. Morgen ist es zu spät“ die verheerenden Folgen eines europaweiten Stromausfalls. Ausgangspunkt des Thrillers war die Warnung des italienischen Informatikers Piero Manzano vor einem gefährlichen Hacker-Angriff. Auch in seinem neuen, im Februar beim Verlag Blanvalet veröffentlichten Wissenschaftsthriller „Eden. Wenn das Sterben beginnt“ ist es wieder Piero Manzano als Entwickler einer hoch entwickelten Künstlichen Intelligenz (KI), der aufgrund der Auswertung weltweit verfügbarer Daten und daraus sich ergebender Prognosen vor schwersten Umweltschäden warnt, die sich zu einer globalen Katastrophe mit unabsehbaren Folgen entwickeln können.
    Schon das für einen Roman ungewöhnliche Titelbild, auf dem der nur schwach erkennbare Titel „Eden“ mit einem dicken giftgelben X unkenntlich gemacht ist, macht deutlich, dass es den paradiesischen Garten Eden nicht mehr gibt und das Sterben unserer Umwelt mit der Überbevölkerung unseres Planeten, spätestens aber mit Beginn des Industrie-Zeitalters und der auf Niedrigpreis ausgerichteten Massenproduktion begann.
    Der Roman beginnt zunächst harmlos mit den auf seinem Social-Media-Kanal vom 23-jährigen Influencer Linus Strand aus der Karibik geteilten schönen Urlaubsbildern von Sommer, Sonne, Strand und Meer. Doch beim Ausflug eines Touristenboots zum Tauchen, geleitet von der gleichaltrigen Meeresbiologin Sarah Keller, attackiert plötzlich ein Riesenkalmar vor den Augen der Taucher einen Walhai. Keller folgert, dass dem in der Tiefsee lebenden Kalmar nach dem Sterben des Planktons die Nahrungsquelle versiegt ist, weshalb er zur Nahrungssuche an die Meeresoberfläche kommen musste. Nur wenig später treiben tote Fischschwärme in der Bucht von Triest, das Meer ist abgestorben und stinkt, die Fischerei und der Tourismus kommen zum Erliegen. Am Amazonas verdorrt der Boden, es kommt zu einer Soja-Missernte, was sich wiederum auch auf die deutsche Landwirtschaft auswirkt, da Soja als Kraftfutter gebraucht wird. Was Verantwortliche noch als Einzelphänomene abtun, deutet die KI des IT-Experten Manzano anders: Binnen weniger Monate droht eine weltweite Krise, da die scheinbaren „Einzelphänomene“ in einem globalen Domino-Effekt summiert zu einer weltumspannenden Gefahr für die Menschheit werden. Doch die Warnung wird aus verschiedensten Gründen – je nach Interessenlage (Politiker, Wirtschaftsvertreter, Kapitalgeber, Börsenspekukanten) – nicht berücksichtigt. Im Gegenteil: Piero Manzano, Sarah Keller und der beide inzwischen unterstützende Influencer Linus Strand werden selbst zur Zielscheibe mächtiger, weltweit operierender Profiteure, die sich in ihren Geschäften gestört fühlen.
    Elsberg verbindet in seinem Thriller eine für Laien kaum überschaubare Zahl wissenschaftlicher Fakten mit realistischen Handlungselementen zu einem in seiner Deutlichkeit beeindruckenden und beängstigenden Umweltdrama. Die Kompaktheit aller mehr oder weniger gleichzeitig auftretenden Katastrophen, deren Zahl im Laufe der Handlung in schneller Folge noch zunimmt, mögen manche Leser vielleicht als unrealistisch kritisieren, doch gerade dieses Zeitraffer-Tempo macht „Eden“ zu einem packenden Thriller, der die Gefahren menschlicher Umweltschädigung in ihren globalen Wechselwirkungen erst richtig erkennbar werden lässt.
    Doch der Autor vereinigt in seinem spannenden, dialogreichen und drehbuchreifen Handlungsrahmen aus Umweltproblemen und daraus folgenden Wirtschaftskrisen nicht nur die Gefahren und verdeutlicht deren Ursachen. Er zeigt uns auch die Schwierigkeit der Problemlösung. Denn nur weltweites Umdenken und globale Gegenmaßnahmen können uns letztlich schützen. Doch der politische Wille dazu ist nicht gegeben, sind sich Experten im Roman einig: „Die globale Koordination ist der Knackpunkt. Wer übernimmt die Führung?“ … „Die UN ist zu langsam. Die G20 zu zerstritten. Die EU zu bürokratisch. Die USA erst mal sowieso raus – und viele andere nehmen das zum Anlass, ebenfalls ihre Lebensgrundlagen zu zerstören.“ Während die Politik zögert, wächst die Gefahr des globalen Umwelt- und Klimawandels, wie uns Marc Elsberg in dramatischen Bildern vor Augen führt.
    Dank der extrem kurzen, tempo- und aktionsreichen Kapitel sowie schnellen Szenenwechsel rund über den Erdball mag man mit dem Lesen des Romans „Eden“ gar nicht aufhören, woran auch die Länge von 770 Seiten nicht hindert. Aber eines ist sicher: Wer diesen Thriller gelesen hat, mag keine Lachsbrötchen mehr.

  • Packender, bestens recherchierter Umweltthriller

    Von: Buchbesprechung Datum: 25. Februar 2026

    REZENSION – Vor fast 15 Jahren schilderte der österreichische Schriftsteller Marc Elsberg (59) in seinem internationalen Bestseller „Blackout. Morgen ist es zu spät“ die verheerenden Folgen eines europaweiten Stromausfalls. Ausgangspunkt des Thrillers war die Warnung des italienischen Informatikers Piero Manzano vor einem gefährlichen Hacker-Angriff. Auch in seinem neuen, im Februar beim Verlag Blanvalet veröffentlichten Wissenschaftsthriller „Eden. Wenn das Sterben beginnt“ ist es wieder Piero Manzano als Entwickler einer hoch entwickelten Künstlichen Intelligenz (KI), der aufgrund der Auswertung weltweit verfügbarer Daten und daraus sich ergebender Prognosen vor schwersten Umweltschäden warnt, die sich zu einer globalen Katastrophe mit unabsehbaren Folgen entwickeln können.
    Schon das für einen Roman ungewöhnliche Titelbild, auf dem der nur schwach erkennbare Titel „Eden“ mit einem dicken giftgelben X unkenntlich gemacht ist, macht deutlich, dass es den paradiesischen Garten Eden nicht mehr gibt und das Sterben unserer Umwelt mit der Überbevölkerung unseres Planeten, spätestens aber mit Beginn des Industrie-Zeitalters und der auf Niedrigpreis ausgerichteten Massenproduktion begann.
    Der Roman beginnt zunächst harmlos mit den auf seinem Social-Media-Kanal vom 23-jährigen Influencer Linus Strand aus der Karibik geteilten schönen Urlaubsbildern von Sommer, Sonne, Strand und Meer. Doch beim Ausflug eines Touristenboots zum Tauchen, geleitet von der gleichaltrigen Meeresbiologin Sarah Keller, attackiert plötzlich ein Riesenkalmar vor den Augen der Taucher einen Walhai. Keller folgert, dass dem in der Tiefsee lebenden Kalmar nach dem Sterben des Planktons die Nahrungsquelle versiegt ist, weshalb er zur Nahrungssuche an die Meeresoberfläche kommen musste. Nur wenig später treiben tote Fischschwärme in der Bucht von Triest, das Meer ist abgestorben und stinkt, die Fischerei und der Tourismus kommen zum Erliegen. Am Amazonas verdorrt der Boden, es kommt zu einer Soja-Missernte, was sich wiederum auch auf die deutsche Landwirtschaft auswirkt, da Soja als Kraftfutter gebraucht wird. Was Verantwortliche noch als Einzelphänomene abtun, deutet die KI des IT-Experten Manzano anders: Binnen weniger Monate droht eine weltweite Krise, da die scheinbaren „Einzelphänomene“ in einem globalen Domino-Effekt summiert zu einer weltumspannenden Gefahr für die Menschheit werden. Doch die Warnung wird aus verschiedensten Gründen – je nach Interessenlage (Politiker, Wirtschaftsvertreter, Kapitalgeber, Börsenspekukanten) – nicht berücksichtigt. Im Gegenteil: Piero Manzano, Sarah Keller und der beide inzwischen unterstützende Influencer Linus Strand werden selbst zur Zielscheibe mächtiger, weltweit operierender Profiteure, die sich in ihren Geschäften gestört fühlen.
    Elsberg verbindet in seinem Thriller eine für Laien kaum überschaubare Zahl wissenschaftlicher Fakten mit realistischen Handlungselementen zu einem in seiner Deutlichkeit beeindruckenden und beängstigenden Umweltdrama. Die Kompaktheit aller mehr oder weniger gleichzeitig auftretenden Katastrophen, deren Zahl im Laufe der Handlung in schneller Folge noch zunimmt, mögen manche Leser vielleicht als unrealistisch kritisieren, doch gerade dieses Zeitraffer-Tempo macht „Eden“ zu einem packenden Thriller, der die Gefahren menschlicher Umweltschädigung in ihren globalen Wechselwirkungen erst richtig erkennbar werden lässt.
    Doch der Autor vereinigt in seinem spannenden, dialogreichen und drehbuchreifen Handlungsrahmen aus Umweltproblemen und daraus folgenden Wirtschaftskrisen nicht nur die Gefahren und verdeutlicht deren Ursachen. Er zeigt uns auch die Schwierigkeit der Problemlösung. Denn nur weltweites Umdenken und globale Gegenmaßnahmen können uns letztlich schützen. Doch der politische Wille dazu ist nicht gegeben, sind sich Experten im Roman einig: „Die globale Koordination ist der Knackpunkt. Wer übernimmt die Führung?“ … „Die UN ist zu langsam. Die G20 zu zerstritten. Die EU zu bürokratisch. Die USA erst mal sowieso raus – und viele andere nehmen das zum Anlass, ebenfalls ihre Lebensgrundlagen zu zerstören.“ Während die Politik zögert, wächst die Gefahr des globalen Umwelt- und Klimawandels, wie uns Marc Elsberg in dramatischen Bildern vor Augen führt.
    Dank der extrem kurzen, tempo- und aktionsreichen Kapitel sowie schnellen Szenenwechsel rund über den Erdball mag man mit dem Lesen des Romans „Eden“ gar nicht aufhören, woran auch die Länge von 770 Seiten nicht hindert. Aber eines ist sicher: Wer diesen Thriller gelesen hat, mag keine Lachsbrötchen mehr.

  • Atemberaubend und schockierend - lesenswert

    Von: Seitenzauberin Datum: 24. Februar 2026

    Ich habe ja schon einige Bücher von Marc Elsberg gelesen und ich muss ehrlich zugeben ich bin jedes mal aufs Neue geschockt. Denn die Themen sind immer richtig am Puls der Zeit und so hautnah, das es einem echt eiskalt den Rücker runterläuft. Auch hier ging es mir nicht anders. Ich kenne wirklich keinen Autor der Themen wie Naturschutz, Politik und die Auswirkungen so spannend miteinander verknüpft wie Herr Elsberg. Auch mit Eden konnte er mich wieder richtig in seinen Bann ziehen.
    Um was gehts:

    Es hätte ein schöner Tauchausflug werden können, doch dann kommt es zu einer unglaublichen Szene. Ein Riesenkalmar attackiert einen Walhai und dabei geraten die Taucher um Meeresbiologin Sarah in Gefahr. Allen voran Linus Strand, ein erfolgreicher Influencer der bis dahin eher lockere Unterhaltungsvideos erstellt hat. Nach dem sich alle vom ersten Schock erholt haben, geht es Schlag auf Schlag weiter, denn das war nur der Anfang einer Reihe ungewöhnlicher Vorfälle die sich fast zeitgleich weltweit abspielen.

    Aber das ist längst nicht alles. Hier wird eine Reporterin verfolgt und soll mundtot gemacht werden, dort klüngelt man darum die Menschen in Sicherheit zu wiegen obwohl die Katastrophe längt nicht mehr aufzuhalten ist. Spannend, und mitunter auch sehr politisch. Denn es treten hier zahlreiche Personen auf die alle mit der Geschichte verbunden sind. Auch die Länder spielen eine Rolle und ich persönlich war mitunter froh, wenn es mal etwas ruhiger zuging. Die Storyline von Sarah und Linus ist hier auch der Mainstrang. Alle anderen Figuren haben direkt oder auch indirekt mit ihnen zu tun. Und es gibt sehr viele von ihnen. Zum Glück hat man hinten noch ein Personenregister. Hier war ich Zeitweise ein wenig überfordert weil es so viele Namen waren die ich mir merken musste.

    Ich will auch gar nicht Zuviel verraten, aber diese Katastrophe die über Berlin hereingebrochen ist war schon richtig heftig. Vor allem weil man immer beim Lesen im Hinterkopf hat, das es wirklich so passieren könnte. Irgendwie ein ziemlich beunruhigender Gedanke. So oder so aber, rüttelt die Geschichte richtig auf. Weil es einfach jeden Bereich den wir zum Leben benötigen betroffen hat. Der Erzählstil des Autors trägt noch ein weiteres dazu bei das man echt Gänsehaut bekommt.

    Ein unglaublich spannendes Buch mit einem Thema das uns alle angeht und und hoffentlich nicht wirklich je so passieren wird. Gerade wenn es um die Natur, unseren Lebensraum geht, ist so ein Thriller der uns das „Worst Case Szenario“ mit Spannung und toller Handlung aufzeigt, echt erschütternd. Ich kann es echt weiterempfehlen.

Pressestimmen

  • »Der Wiener Autor Marc Elsberg versteht es, aktuelle Themen in breitwirksame Unterhaltungsliteratur zu verpacken.« APA

  • »Das Buch zwingt den Leser, über die Grenzen des Fortschritts nachzudenken.« Insider Magazin

  • »Der Meister des Wissenschafts-Thrillers, Marc Elsberg, zeigt in seinem neuen Buch die radikalen Folgen des Artensterbens.« Kronenzeitung

  • »Ein mitreißender Thriller nah an unserer Gegenwart.« Gaggenauer Woche

  • »Beklemmend wie präzise recherchiert.« DWA Kanal Royal Videocast

Hörprobe

00:00
00:00
Nicht verpassen!
Abonnieren Sie unseren Penguin Newsletter mit aktuellen Buchtipps und Leseproben.